Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht unmittelbar vor und nach den Ferien


Die Ferienübersicht soll Ihnen, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, helfen, Ihre Urlaubsplanungen schon frühzeitig unter Beachtung der festgelegten Ferientermine einzurichten. Eine Beurlaubung direkt vor den Ferien oder im Anschluss an die Ferien lässt die Schulordnung nur in begründeten Ausnahmefällen zu:


§ 38 (2) ÜSchO: „Beurlaubungen unmittelbar vor und nach den Ferien sollen nicht ausgesprochen werden; Ausnahmen kann die Schulleiterin oder der Schulleiter gestatten.“


Ein entsprechender Antrag für den Ausnahmefall muss in schriftlicher Form und durch persönliches Erscheinen nach vorheriger Absprache bei der Schulleitung erfolgen. Ausnahmen sind nicht: Günstigere Flüge, notwendige Umbuchungen der Reisebüros, lange Anfahrt zum Reiseziel, etc..
Da wir bedauerlicherweise eine Zunahme der Fehltage in diesen Zeiträumen vor und nach den Ferien beobachten, müssen künftig ärztliche Bescheinigungen vorgelegt werden. Das heißt für Sie, liebe Eltern und Erziehungsberechtigte, dass Fehltage, die sich unmittelbar an einen längeren Ferienabschnitt anschließen, nicht nur mit einer schriftlichen Entschuldigung durch Sie, sondern auch mit einer ärztlichen Bescheinigung entschuldigt werden müssen.

 

Antrag auf Beurlaubung vom Unterricht


§ 38 (2) ÜSchO: „Eine Beurlaubung von einzelnen Unterrichtsstunden gewährt die Fachlehrkraft. Bis zu drei Unterrichtstagen beurlaubt die Klassenleiterin, der Klassenleiter, die Stammkursleiterin oder der Stammkursleiter, in anderen Fällen“ (z.B. Freistellung für einen Kuraufenthalt) „die Schulleiterin oder der Schulleiter.“
Kann Ihr Kind aufgrund eines offiziellen islamischen Feiertages die Schule nicht besuchen, so muss die Schule über die Klassenleitung zuvor schriftlich unterrichtet werden.

Beurlaubung von Schülerinnen und Schüler bei plötzlich auftretendem Unwohlsein


Immer wieder kommt es vor, dass es Schüler*innen im Laufe des Tages plötzlich unwohl wird. Deshalb möchten wir Sie darauf hinweisen, wie wir in solchen Fällen verfahren:
Sekundarstufe I (5. – 10. Klasse)
Die Schülerin bzw. der Schüler meldet sich persönlich bei der Klassenleitung oder, falls diese nicht erreichbar ist, direkt bei der Stufenleitung ab und informiert im Sekretariat telefonisch seine Eltern oder den Notfallkontakt. Danach kann die Schülerin / der Schüler vor dem Sekretariat abgeholt werden. Sind die Eltern / Erziehungsberechtigten nicht zu erreichen, bleibt die Schülerin / der Schüler in der Obhut der Schule.
Diese Regelung ist nicht als Schikane zu betrachten; sie ergibt sich aus der Verantwortung, die wir als Schule für Ihr Kind haben. Eine Selbst-Beurlaubung nach dem Muster: „Sag dem xy mir ist schlecht und ich gehe heim!“ ist nicht statthaft und wird als unerlaubtes Verlassen des Schulgeländes gewertet.


Sekundarstufe II (11. – 13. Klasse)


Oberstufenschüler*innen melden sich im Sekretariat ab.